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Vertrauensbruch - Paartherapie Düsseldorf

Vertrauensbruch ...  

Ein häufiges Symptom, welches tiefe Fruchen hinterlässt: der Vertrauensbruch. Oft ist daran das Paar-Thema Nummer 1 gekoppelt:  Das Fremdgehen. Nicht alle Paare sprechen regelmässig darüber, wie sie sich eine Beziehung vorstellen und welche Parameter ihnen wichtig sind. Grundsätzlich gehen viele davon aus, dass die wesentlichen Elemente wie Vertrauen, Zuverlässigkeit, Treue, Liebe die Säulen einer Partnerschaft sind. Kommt es dann zum Vertrauensbruch sind viele Betroffene entsetzt. Möglicherweise sind sie selbst die ganzen Jahre treu gewesen und erwarteten dasselbe von ihrem Partner. Die Exklusivität in der Sexualität und Emotionalität! Der Wunsch ist durchaus nachvollziehbar und evolutionär bedingt ganz natürlich.

Kommt es dann zu einem Vertrauensbruch sind diese Furchen, die dieser Fakt hinterlässt, sehr schwer wieder zu glätten. Es wurde nämlich investiert in den Menschen: ich verlasse mich auf dich! lautete die nonverbale Botschaft. Und dieses Invest hat sich nun als Finte herausgestellt. Doch noch weittragender ist die Tatsache, dass auch die Zukunft davon betroffen ist. Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht mehr! ist ein Spruch, der hier passen würde. Der Betroffene fühlt nur noch den seelischen Schmerz, die Verletzung, Unsicherheit, Ambivalenz und Misstrauen, selbst wenn die Beteuerungen auf Besserung noch so überzeugend klingen mögen. Und der Betroffene erlebt die gesamte Breitbande von Emotionen wie Wut, Hass, Verzweiflung, Angst und Schuldgefühle. Mit Worten ist an dieser Stelle zunächst nur wenig geholfen. Zudem ist es schwierig etwas zu verstehen, was der Betroffene selbst nie tun würde. Oft werden deshalb noch zusätzliche Schweregrad-Faktoren hinzugenommen: "Ich war betrunken und wusste nicht was ich tat" oder "Ich wurde regelrecht überrumpelt und verführt" um die Tat herunterzuspielen. Das ist nicht nur ein Akt um sich selbst zu schützen, sondern der Akteur möchte damit auch bei dem Betroffenen den Schmerz mildern.


Doch nur selten gelingt dies. Der Betroffene sieht nur noch "rot" und ist unzugänglich für ein Gespräch. Doch genau das wäre wichtig, um zu verstehen, was geschehen ist und warum. Vor allem, wenn letztendlich beide Partner an einer Fortführung der Beziehung interessiert sind. Totschweigen und Weitermachen sind in diesem Fall keine optimale Lösung, sondern nur eine Form von Verdrängung. Aber auch andere Vertrauensbruch-Themen finden hier ihren Raum: ständiges Lügen, kriminelle Handlungen oder auch Heiratsschwindel. An der Stelle möchte ich mit euch Step by Step die Vertrauensbasis wieder herstellen. Beide Partner sind dazu nötig und jeder einzelne erhält unterschiedliche Aufgaben um diesen Prozess erfolgreich abzuschliessen.

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